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Shirley

weiß wie man Häuser baut

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20.02.2017, 10:47

Ein neues Leben

Hallöchen ihr Lieben!

nun da ich endlich alles aktualisiert habe (mein neuer PC ist so viel schneller, das ist so ungewohnt), bin ich auch zum Spielen gekommen.
Eigentlich wollte ich noch ein bisschen abwarten, aber ihr kennt mich, ich bin viel zu ungeduldig und hibbelig, wenn ich an neuen "Projekten" sitze.

Viel Spaß ;)


______________________


Ein neues Leben

Kapitel 1: Unerwartete Veränderungen


Die letzten Sonnenstrahlen strichen über Appaloosa Plains, als ein Plätschern die Stille durchbrach.
„Ezreal!“ ertönte eine aufgeregte Stimme. „Ezrael!“
Ein Kleinkind begann fürchterlich zu weinen.

Das Plätschern wurde lauter.


Mühsam schleppte sich ein Mädchen an das Ufer, im Arm hielt sie einen kleinen Jungen.
Ihre nassen langen schwarzen Haare klebten an ihrem Körper.
Sie trug einen abgetragenen schmutzigen Bikini und das Kleinkind lediglich eine Windel.
„Ezrael...“ flüsterte sie, als sie müde auf den Fluss blickte, in dem sie zuvor noch geschwommen sind.




Der kleine Ezrael begann erneut zu weinen, rieb sich erschöpft die Augen.
„Ich weiß, du bist müde und hast Hunger...aber wir haben es schon so weit geschafft.“ hauchte sie ihm ins Ohr. „Ich bin auch hungrig...sehr sogar.“ sie ließ ihren Blick über die Landschaft streifen.
Langsam wandte sie sich vom Ufer ab und lief zu einem nahe gelegenen Baum.
Dort setzte sie ihn ab.
Als er das Gras an seiner Haut spürte begann er lauter zu schreien.



„Ist gut, das ist nur Gras, weißt du, es tut dir nichts. Siehst du.“ sie strich mit ihrer Hand über den Boden. Ezrael sah sie nur mit seinen großen Augen an und verstummte.
„So ist es gut.“ sie lächelte und der Junge legte sich hin. Sofort schlief er ein.



„So ist es gut.“ wiederholte sie und legte sich zu ihm.





Stimmen rissen das Mädchen aus dem Schlaf.




Sie öffnete die Augen und erblickte zwei Sims, die nur wenige Schritte von ihnen entfernt standen.
Sie war nur kurz eingenickt.
„Mädel! Was macht ihr hier?“ fragte der alte Sim etwas argwöhnisch.
Sie versuchte sich aufzurappeln, war jedoch zu schwach. „Hunger...“ flüsterte sie nur.
„Hunger...“ sie sackte wieder zusammen.



„Wir müssen etwas tun!“ rief die Frau und sah den alten Herren ratlos an, dieser griff nach seinem Telefon und wählte eine Nummer.
Die Dame wartete nicht ab, sie rannte sofort los, hörte den Alten aufgeregt am Telefon reden und erreichte schon bald die Straße.
Panisch rannte sie die Straße entlang, ehe sie ein herannahendes Auto vernahm und zum Halten zwang.




Der Fahrer schimpfte und fluchte. „Sind Sie verrückt?“ Er stieg aus, sah die Frau kurz an, wandte sich aber schnell wieder ab, um jegliche Konversation zu vermeiden.
„Herr Brighton!“ rief die Frau. Er verleierte die Augen und blieb stehen.



„Herr Brighton! Da drüben sind zwei Kinder! Völlig hilflos und halb verhungern. Gott weiß woher sie kommen.“ Sie rannte ihm entgegen.
„Zwei Kinder?“ Wiederholte er skeptisch, als er sich endlich zu ihr drehte.



„Aber ja doch! Sie sind spärlich bekleidet, dreckig und das Mädchen redet kaum. Wir können sie doch nicht dort zurücklassen!“
„Warum nehmt Ihr sie denn nicht zu Euch?“ fragte er mürrisch.
„Wir haben kein Geld und unsere eigenen Sorgen, aber Ihr Herr Brighton, Ihr seid ein hohes Tier, Ihr habt Geld und Möglichkeiten.“ sie flehte ihn mit ihrem Blick an.



„Fein.“ hörte sie ihn brummen und schon waren sie auf dem Weg zum Fluss.
Aufgeregt zeigte sie ihm den Baum, unter dem die Beiden Schutz gesucht hatten.

Ein weiterer Mann mit einem Cowboyhut hatte sich zu ihnen gesellt. Das Mädchen aß gerade ein Brötchen, als er sich ihnen näherte.
Der Cowboy musterte sie.




„Hallo“ brachte Herr Brighton hervor und sah den anderen Herrn argwöhnisch an.
„Ich bin Joshua Brighton.“ stellte er sich dem Teenager vor und das Mädchen sah sich verunsichert um. „Wie heißt du denn?“ fragte er zaghaft, als er merkte, dass sie sich nicht wohl fühlte.



„Einat.“ schüchtern sah sie zu ihm auf.
„Einat?“
Sie nickte.
„Und der Kleine? Wie heißt er?“
„Mein Bruder heißt Ezrael. Er ist mein Bruder.“ sie sah zu ihm, wie er dort auf dem Boden schlief.
„Wo sind denn eure Eltern?“
Einat runzelte die Stirn. „Was sind Eltern?“
Joshua fasste sich genervt an den Kopf. „Mutter, Vater, die die euch auf die Welt gebracht haben.“
„Wir haben keine.“ sprach sie mit Tränen in den Augen.
„Dann seid ihr Waisen? Woher kommt ihr?“



„Wir sind müde.“ sie senkte träge den Kopf.
„Na gut.“ stöhnte Joshua Brighton. „Ich habe ein großes Haus, ihr könnt dort schlafen. Da ist es zumindest wärmer und es gibt genug zu Essen.“ Er sah den Jungen skeptisch an. „Wäre das in Ordnung für euch?“
Einat überlegte kurz. „Gut, so soll es sein.“ Ein Lächeln huschte über ihren Mund



Joshua nickte: „Ich nehme deinen Bruder, du scheinst mir geschwächt zu sein.“
Widerwillig überließ sie dem Mann Ezrael. Ließ die Beiden nicht aus den Augen.




Er setzte den Jungen auf den Rücksitz seines Autos, Einat zögerte, begutachtete das eigenartige Gefährt, fuhr mit ihrer Hand über die kühlen Sitze.
Der Mann beobachtete das merkwürdige Verhalten des Mädchens, sagte jedoch nichts, wenngleich er ungeduldig auf ihr Zusteigen wartete.
Verunsichert öffnete er die Fahrertür und setzte sich hinein, das Mädchen beobachtete ihn dabei genau, ehe sie sich vorsichtig neben ihren Bruder setzte.
Er fuhr los, ließ den Fluss hinter sich und schon bald erreichten sie sein beachtliches Anwesen.



Einat schaute sich aufgeregt um, als sie aus dem Wagen stieg. Sie war beeindruckt vom Aussehen der Gegend, von dem Gefährt, welches sie zu diesem Ort gebracht hatte.
„Ich trage Ezrael.“ rief sie dem Mann hinterher, der bereits das Tor geöffnet hatte.
„Gut, ich gehe schon einmal hinein.“ Vorsichtig setzte er den Jungen ab und ging voraus.



„Schau dir das an.“ sprach sie zu ihrem Bruder. „Wie hell erleuchtet die harten Wege sind. Und das Haus, es ist als wäre es aus einer anderen Welt.“ Sie hob ihn hoch und drückte ihn an sich.



Dann betraten sie das große Haus.
Innen war alles hell und ordentlich, nur aus der Ecke drang ein Klirren und Klappern.



„Ich koche etwas für euch. Ihr könnt euch gern ein wenig umschauen.“ rief Joshua.




Einat blieb im Raum stehen und sah sich um. Ezrael wurde wieder unruhig, also versuchte sie ihn aufzumuntern. „Alles ist gut.“ Doch ein eigenartiges Gefühl machte sich in ihr breit.
Es war ein fremder Ort, weit entfernt von ihrer Heimat.







Joshua hatte einige Zutaten zusammen gesucht und begann zu kochen.



Schon lange hatte er nicht mehr die Zeit dazu gefunden und nun hatte er zwei fremde Minderjährige in seiner Wohnung, um die er sich zu kümmern versuchte.
Die Frau hatte jedoch recht gehabt, wie könnte man zwei hilflose Wesen zurücklassen. Er hatte den Platz, das Geld und die Kontakte. Dennoch empfand er die Entscheidung als einen Fehler.



Als sich Ezrael endlich wieder beruhigt hatte, lief Einat mit ihm die Treppe hinauf. Oben war alles sehr steril gehalten, alles trostlos in Grautönen und weiß. Es gab mehrerer Türen, doch traute sie sich nicht diese zu öffnen, also ging sie wieder hinunter zur Küche.





Joshua war fast fertig mit Kochen und als er die Beiden erblickte, fiel ihm ein, dass er gar nichts besaß, was zu Kleinkindern und Teenagern passen würde. Er überlegte kurz und plötzlich kam ihm ein Gedanke.
„Einat?“ rief er den Teenager.
„Ja, bitte?“ sie sah ihn erwartungsvoll an.
„In dem Schrank dort drüben liegt eine alte Puppe, die kannst du Ezrael geben.“ er zeigte auf den weißen Schrank in der Nähe des Esstisches.





Das Mädchen setzte ihren Bruder ab und holte besagte Puppe hervor.



Der Junge freute sich riesig.



„So, dass Essen ist fertig, schlag zu. Es ist genug da!“ er nahm einen Teller, ging an den lachenden Jungen vorbei und setzte sich.



Einat war etwas skeptisch, nahm jedoch ebenso einen Teller.




Es schmeckte, stellte sie schnell fest und aß ein zweites Mal. Joshau beobachtete sie zufrieden.




„Danke für die leckere Mahlzeit.“ sie lächelte ihn schüchtern an.
„Oh, sehr gern. Ich bin schon lange nicht mehr in den Genuss gekommen etwas zu Kochen.“
schmunzelnd stellte er das Geschirr in die Spülmaschine.



„Du kannst deinen Bruder füttern, ich bin kurz weg und besorge ein paar Dinge für euch. Ezrael soll ja nicht auf dem Fußboden schlafen.“




Es dauerte nicht lange und Joshua war wieder da. Schnell hatte er das Kinderbett aufgebaut und eine Spielkiste in das Gästezimmer platziert.



Dieses Zimmer könnt ihr nutzen, bis wir alles geklärt haben. Das Badezimmer ist nebenan. Dort findest du auch ein paar Sachen. Die werden dir zwar nicht unbedingt gefallen, aber sie sind besser als das was du da gerade trägst. Ich muss noch ein wenig arbeiten, macht es euch bequem.“
Er ließ die Beiden allein und verschanzte sich in sein Zimmer.



Einat wusch ihren Bruder und legte ihn dann in das neue Bett, ehe sie in die Badewanne stieg und den ganzen Dreck von ihrem Körper entfernte. Es war schön, wenngleich ein wenig befremdlich.





Sie tauchte mehrere Male unter und genoss die Wärme des Wassers.
Neben der Badewanne lag ein braunes T-Shirt, welches sie anschließend anzog. Es war ihr viel zu groß, zum Schlafen reichte es jedoch völlig.

Als in das Gästezimmer zurückkehrte, beobachtete sie ihren Bruder, wie er friedlich in seinem Bettchen schlief, ehe sie sich selbst zum Schlafen hinlegte.



Das Bett war bequem und die Bettdecke sehr weich, doch lange schlief sie nicht.
Es war noch immer dunkel draußen, als sie sich aus dem Zimmer schlich und die Treppe hinunter stieg.
Unsicher schaltete sie das Licht an und steuerte auf die Staffelei zu, die sie zuvor entdeckt hatte.
Sie nahm eine neue Leinwand und begann zu malen.



Und so verging die erste Nacht ihres neuen Lebens.

LG
Shirley


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20.02.2017, 12:50

Schöner Anfang. Bin mal gespannt was daraus wird.

Gruß Elfe

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Shirley (22.02.2017)

.Ella

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20.02.2017, 13:47

Hallo Shirley :winke:

Mir gefällt der Anfang deiner Geschichte wirklich gut!
Woher Einat und Esrael herkommen?! Und warum empfindet Joshua die Entscheidung als falsch?!

Bis bald, Ella
:pferd

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Shirley (22.02.2017)

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21.02.2017, 13:37

Kapitel 2: Der Beginn es neuen Lebens!?

Hallöchen ihr Beiden!

Ich freue mich, dass ihr reingeschaut habt! Und auch ich bin gespannt, wie es sich so entwickelt ;)



_____________________________


Kapitel 2: Der Beginn eines neuen Lebens!?


Gegen 6 Uhr morgens war Joshua bereits auf den Beinen, um sich für die Arbeit zurecht zu machen. Unten in der Küche erblickte er das begonnene Gemälde.
Er lief hinauf zu Einat, die sich irgendwann in der Nacht doch noch hingelegt hatte und eingeschlafen war.
„Einat.“ flüsterte er.
„Mhmh?“ sie drehte sich zu ihm und sah ihn verschlafen an.
„Ich fahre jetzt zur Arbeit und muss anschließend ein paar Dinge regeln. Der Kühlschrank ist voll und ihr euch hier frei bewegen. Mein Arbeitszimmer ist abgeschlossen, nicht das Ezrael auf dumme Gedanken kommt.“ vorsichtig schloss er die Tür hinter sich und verschwand.


Noch einige Stunden lagen die Beiden schlafend im Gästezimmer, ehe der Hunger sie zum Aufstehen zwang.
Einat holte ihren Bruder aus dem Kinderbett und zog ihm die Sachen an, die Joshua am vorherigen Tag geholt hatte. Anschließend reichte sie ihm seine neue Puppe, die er sofort an sich drückte.



Die Kleidung, die er ihr hingelegt hatte war wirklich gewöhnungsbedürftig, dachte sie sich, als sie sich im Spiegel betrachtetem nachdem sie sich umgezogen hatte. Sie kämmte ihr langes Haar und band es zu einem Pferdeschwanz.

Unsicher ging sie mit Ezrael hinunter in die Küche, wo sie ihm die Flasche reichte.
Es war still im riesigen Haus.




Langsam ging sie zum Kühlschrank und schaute sich den Inhalt eine Weile an, ehe sie ein paar Zutaten herausholte und zu kochen begann.

Es war das erste mal, dass sie alleine kochte.




Tofuwürstchen mit Brötchen gab es. Das hatte ihre Mutter immer so gern gegessen.


Sie schob den Gedanken bei Seite, als sie den ersten Happen zu sich nahmen.


Sie wollte nicht an vergangene Tage denken.
„Nicht schlecht.“ flötete sie und aß zwei weitere Würstchen, während Ezrael spielte.



Nachdem sie gegessen hatte, räumte sie die Teller in die eigenartige Maschine, wie es Joshua am Abend getan hatte und kümmerte sich um ihren Bruder.




So verstrich die Zeit und es wurde dunkel.

Behutsam brachte sie Ezrael, der bereits jammerte, ins Bett.



Als das Mädchen das Badezimmer betreten wollte, hörte sie wie sich die Eingangstür schloss.
Ungewohnte Freude stieg ihn ihr auf.
Einat wartete bis Joshua die Treppe hinauf stieg, ehe sie ihn schüchtern begrüßte.

„Guten Abend.“ brummte er genervt und das zaghafte Lächeln in ihrem Gesicht war verschwunden.
„Hallo Herr Brighton.“ gab sie kleinlaut von sich.
„Wir müssen reden.“ sagte er ernst und gemeinsam gingen sie in sein Arbeitszimmer.

„Es müssen so viele Dinge geregelt und geklärt werden.“ begann er.
„Die Recherche wird lange dauern und bis wir endlich wissen, wohin ihr gehört, könnt ihr hier bleiben. Doch kann ich euch nicht den ganzen Tag in diesem Haus lassen.“ ernst sah er sie an, doch Einat schien nicht zu verstehen, was er ihr eigentlich erzählte.
„Morgen gehst du zur Schule, hier in der Stadt. Der Bus hält direkt vor der Tür. Und...“
„Was ist Schule?“ fragte sie sichtlich verwirrt.



Joshua riss die Augen weit auf. „Das ist ein Gebäude in dem Kinder und Teenager unterrichtet werden. Du warst noch nie auf einer Schule?“
Sie schüttelte mit dem Kopf.
„Wer hat dich denn sonst unterrichtet?“
„Uns haben die weisen Ratgeberinnen belehrt.“ traurig senkte sie den Blick.
„Die weisen Ratgeberinnen?“



„Ja sie haben uns das Lesen und Schreiben beigebracht und das Rechnen. Geschichte hatten wir auch, wir haben auch gelernt, wie man einen Garten bewirtschaftet und wie man malt und kocht, wie man Handel betreibt.“



Joshua sah sie verwundert an. „Nun in der Schule wirst du noch viel mehr lernen und das wird wichtig sein....für deinen späteren beruflichen Werdegang.“ Er überlegte. „Ich habe mit meinen Kollegen gesprochen, das sind alles Männer und Frauen, die wichtige Entscheidungen in dieser Stadt treffen. Politiker, verstehst du?“
„Wie Könige?“



„Nein, nein, nicht ganz wie Könige. Es sind viele Sims, die sich beraten und gemeinsam Entscheiden. Jedenfalls haben wir lange über dich und Ezrael gesprochen und wir wollen nur das Beste für euch. Du musst mir mehr von deinen Eltern erzählen und davon, wie ihr hierher gekommen seid. Habt ihr noch eine Familie zu der wir euch bringen könnten?“
Erschrocken, beinahe panisch sah sie ihn an. „Wir wollen nicht zurück!“ Tränen kullerten über ihre Wange. „Wir sind hier und hier möchten wir bleiben. Der Mann, der mich gezeugt hat...der ist tot, genauso wie Ezraels Erzeuger und unsere Mutter ist es auch. Sie sind alle tot.“ krächste sie.



„Okay....ist ja gut.“ etwas überforderte stand er da. „Wir werden das schon klären. Aber zur Schule musst du auf jeden Fall. Ein Babysitter wird auf Ezrael aufpassen.“
„Kann ich ihn nicht mitnehmen?“
„Nein, das geht leider nicht.“

Betrübt sah sie ihn an.
„Ich verspreche dir Einat, dass er gut behandelt wird.“
Sie nickte, wirkte dennoch nicht glücklich über diese Entscheidung.
„Ich habe gesehen, dass du gemalt hast. Das Bild ist sehr schön.“ angestrengt versuchte er das Thema zu wechseln, um weitere Ausbrüche zu vermeiden.


„Danke...“ sie errötete.

„Hör zu. Ich habe ein paar Sachen besorgt und jemanden eingestellt, der hier ein wenig umbaut, damit ihr euch solange wohl fühlt. Er wird morgen mit seiner Arbeit beginnen. Was deine Kleidung anbelangt, so dachte ich mir, könnten wir am Wochenende einkaufen gehen und Ezrael kommt mit. Ich habe dir außerdem einen Laptop gekauft, den braucht heutzutage doch jeder. Ich werde dir da ein wenig Einstiegshilfe geben, wenn du möchtest.“




„Gern.“ lächelte sie, auch wenn sie nur wenig verstanden hatte.
„Dann wünsche ich eine angenehme Nacht.“ er wurde wieder ernst und setzte sich sofort an seinem Rechner, um zu Arbeiten.

Einat machte sich fertig und gab Ezrael noch die Flasche, bevor sie sich zum Schlafen hinlegten.





Hier gab es nicht viel zu tun. Es war ruhig. In diesem riesigen Haus wohnte eigentlich nur ein Sim, der außerdem frei zu sein schien. Das Mädchen wälzte sich von einer Seit zu anderen.
„Hier sind alle frei.“ flüsterte sie und Tränen tropften auf ihr Kopfkissen.
Er will uns loswerden, dachte sie und schüttelte traurig den Kopf.
"Ich muss ihn davon überzeugen...uns hier zu behalten."

LG
Shirley



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>> Weezy << (31.05.2017)

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22.02.2017, 13:06

Kapitel 3: Eingewöhnung?

Kaptel 3: Eingewöhnung?

Am nächsten morgen wurde Einat von einem lauten Piepen geweckt. Erschrocken sprang sie auf und sah sich um. Ezrael begann zu weinen.
Woher kam nur dieses grässliche Geräusch? Fragte sie sich und wirbelte wild herum.
Als Joshua das Zimmer betrat (das Klopfen hatte sie nicht gehört), hatte sie den Übeltäter ausfindig machen können und starrte das Ding verwirrt an.

„Das ist dein Wecker.“ erklärte er schmunzelnd.
„Man keine eine bestimmte Zeit einstellen und zu dieser klingelt er dann.“
vorsichtig nahm er ihr den Wecker ab und stellte ihn aus.
„Du musst scheinbar noch einiges lernen.“ schlagartig wurde er wieder ernst.

„Scheint so.“ Einat errötete.

„Du musst dich fertig machen. Der Bus kommt in einer Stunde. Die Tasche ist für dich, die nimmst du mit.“ er legte den Rucksack auf ihr Bett.
„Du steigst ein, er hält an der Schule, du steigst aus und vor der Schule wartet die Sekretärin auf dich, die dir alles zeigt und erklärt. Sie weiß, dass du unwissend bist.“ er sah auf seine Armbanduhr.
„So. Ich verlasse mich auf dich. Bei mir ruft die Arbeit! Einige Termine stehen heute an und während du in der Schule bist, passt Herr Grobb auf Ezrael auf. Außerdem wird noch umgebaut. So viel zu tun...“
er stöhnte, nickte und ging hinaus.

Einat holte ihren Bruder aus dem Bett, fütterte ihn, zog ihn an, ehe sie sich frisch machte und umzog.
Wie aus dem nichts stand plötzlich ein junger blonder Mann vor ihr.

„Tschuldige“ hörte sie ihn sagen. „Dachte nur der Kleine wäre noch da.“

„Er heißt Ezrael.“
giftig sah sie ihn an. „Ezrael.“

„Schon gut, schon gut. Tschuldige. Wurde von Herrn Brighton angerufen, von wegen ich müsse auf ein Kleinkind aufpassen. Hab keine Informationen bekommen.“ er lächelte frech.



Darauf wusste sie nichts zu sagen. Musste sie auch nicht, denn das Hupen des Schulbusses erlöste sie aus der unangenehmen Situation.




Sie nahm die Tasche vom Bett, sah den Babysitter verärgert an und lief hinaus zu dem gelben Bus, der auf sie wartete. Ihr Herz raste wild, als sie den Fahrer begrüßte. Sie setzte sich auf den erstbesten Platz und sah neugierig zu, wie sich die Tür schloss und der Fahrer das Gefährt startete.
Mit einem mulmigen Gefühl ließ sie das Anwesen hinter sich und hoffte, dass Joshua recht hatte und es Ezrael gut ergehen würde, wenngleich sie den sogenannten Babysitter nicht leiden konnte.




Vor der Schule wartete, wie Joshua es gesagt hatte, eine Dame, die Einat freundlich begrüßte. Sie führte das Mädchen durch das Gebäude, erklärte ihr alles so gut es ging und beantwortete geduldig die Fragen der jungen Dame. Anschließend wurde Einat in ihre Klasse gebracht, wo sie ihre Klassenkameraden kennenlernte.
Argwöhnisch wurde sie gemustert.
Natürlich wurden alle darüber informiert, dass Einat aus einem Land kam, in dem es nicht üblich war zur Schule zu gehen.

Joshua hatte sich einiges einfallen lassen.
Kreativ war er, dachte sich Einat, als sie ihre sogenannte Lebensgeschichte aus dem Munde ihres Lehrers vernahm.
Ihre Eltern wären wohl bei einer Bootsfahrt verunglückt und hinterließen Einat und Ezrael als Waisen. Man konnte keine weiteren Verwandten ausfindig machen, weswegen sie vom Staat aufgenommen und von Stadt zu Stadt gereicht wurden, um mögliche Adoptiveltern ausfindig zu machen. Da man die Beiden jedoch nicht trennen wollte, war es sehr schwer überhaupt jemanden zu finden, der sie aufnehmen wollte. So kamen sie nach Appaloosa Plains.

Herr Brighton war weder verheiratet, noch hatte er Kinder, doch sein Vermögen und die damit verbunden Möglichkeiten erlaubten es ihm die Minderjährigen aufzunehmen. Vorübergehend zumindest, so sagte der Lehrer, bis man entschieden hätte, wie es nun weiter gehen würde.
Als der Herr endlich fertig war mit dieser fantastischen Lügengeschichte, setzte sich Einat auf den einzigen leeren Platz in der ersten Reihe. Dabei vernahm sie das gehässige Kichern einiger Mitschüler.

Die drei darauffolgenden Stunden waren recht schnell vorüber, da sich Einat zu allem Notizen machte und versuchte zu verstehen, was gesagt wurde.
Am Ende überreichte der Klassenlehrer ihr einen Ordner. Der bisherige Unterrichtsstoff, den sie so gut es geht aufholen sollte. Ein müdes Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. Vielleicht war es Mitleid.
Vollgepackt stolperte sie aus dem Gebäude und stieg erneut in dem Bus, der sie schnell nach Hause brachte. Erleichtert atmete sie auf, als sie Ezrael lachen hörte.
Der kleine Mann mochte den Babysitter scheinbar.

Als Herr Grubb sie erblickte, grinste er frech. „Endlich! Damit ist meine Arbeit getan. Bis morgen.“ Er setzte Ezrael ab und verschwand nach Draußen.

Ezrael brabbelte freudig, als er seine Schwester sah und wollte sofort hochgenommen werden.



„Einat. Sag mal Einat.“ kicherte sie.



„Ei. Ei.“ lachte er und umarmte das Mädchen.

„Das müssen wir noch üben!“

Er quiekte freudig.
„Ich hab dich lieb.“ sie gab ihn einen Kuss auf die Stirn.



Eine Stunde später erschien Joshua. Nur knapp begrüßte er die Beiden und verschwand in seinem Arbeitszimmer.
Angestrengt tippte er eine Email an den Mann, der das Haus renovieren sollte und fluchte.
„Gott verdammt! Diese Amateure!“



Es vergingen einige Stunden ehe die Bauarbeiter eintrafen und mit dem Umbauen begannen.
Viele Sims waren gekommen und in wenigen Stunden hatten sie ein kleines Wunder vollbracht.
Zufrieden musterte Joshau das Ergebnis und verscheuchte die Männer schnell aus dem Haus.

„Ich hoffe es ist ein wenig wohnlicher für euch.“ unsicher sah er Einat an.
„Es ist besser, wenn Ezrael lernt auch mal allein zu sein.“

„Sie werden schon recht haben.“

flüsterte sie traurig, bis sich auf die Zunge, denn dieser Gedanke gefiel ihr ganz gar nicht.

Doch Ezrael fand gefallen an den neuen Sachen und begann sofort in seinem neuen Zimmer zu spielen.




„Wie war dein erster Schultag?“

„Komisch...“ hörte er sie sagen und darüber musste er herzlich lachen.

„Komisch also?“

„Meine Lebensgeschichte ist überaus interessant.“
sie lächelte.

„Du redest ja nicht über deine tatsächliche Lebensgeschichte. Noch nicht, aber du solltest es bald tun.“

„Wieso?“

„Ihr könnt nicht für immer hier bleiben.“ ernst sah er sie an.

„Warum denn nicht?“ traurig sah sie ihn.

„Du hast sicherlich viel zu tun. Hausaufgaben und einiges Nachzuholen. Damit solltest du nicht warten. Ich muss noch ein wenig Arbeiten.“ und damit kehrte er ihr den Rücken zu.

Sie sah ihm betrübt nach, hörte aber auf ihn und setzte sich an den Küchentisch. Sie mochte den Geruch der noch frischen Farbe in ihrem neuen Zimmer nicht.



Während sie zu tun hatte, kümmerte sich Joshua um den kleinen Ezrael, der bereits müde jammerte.





Es war schon dunkel, als Einat mit den Aufgaben fertig war. Sie musste viel nachschlagen und lesen, um zu verstehen, worum es ging.

„Hast du Hunger?“ fragte Joshua, der plötzlich in der Küche stand.

„Nein...“ flüsterte sie.

„Na gut.“ er wandte sich dem Kühlschrank zu.
Oben steht nun auch eine Staffelei. Jetzt musst du nicht mehr nachts aus dem Zimmer schleichen, um zu Malen.“ sagte er beiläufig.

„Das ist sehr freundlich.“ sie errötete erneut und lief freudig in ihr neues Zimmer.





Träge setzte sich Joshua an den Küchentisch und aß.
Was tu ich mir nur an? Fragte er sich.



Er mochte sein einsames Leben eigentlich ganz gern, doch die Beiden brachten Farbe in sein sonst so tristes Dasein.
Betrübt blickte er auf seinen Teller. „Ich bin kein guter Umgang.“




LG
Shirley

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>> Weezy << (31.05.2017)

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23.02.2017, 22:43

Hallo Shirley,

deine FS lässt sich super lesen und wirkt auf mich bisher sehr vielversprechend und interessant.
Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht.

Hast du das Haus von Joshua selber gebaut?

Shirley

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23.02.2017, 23:34

Huhu BlackMaus!

Gott nein, was das Häuserbauen anbelangt bin ich zu untalentiert. Zu faul. Zu ungeduldig ^^
Das Haus ist ein hübscher Download von
autaki (bei TSR)....da sind echt geniale Villen dabei!!

Und da ein solch fertiges Haus perfekt zu Joshua passt, bleibt es noch ne Weile das Zuhause :)

LG

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BlackMaus (24.02.2017)

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24.02.2017, 10:42

Früher war das bei mir auch immer so, ich habe auch nie gebaut.
Nachdem ich mir dann aber oft mit Häusern kaputte CC eingefangen habe, die u.a mein Save zerstört hatten, fing ich an zu bauen :D

Danke für den Link, da sind wirklich tolle dabei :blumen:

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Shirley (28.02.2017)

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28.02.2017, 10:14

Hin und wieder baue ich such selbst, wenn ich Lust drauf habe :)
Bisher gab es keine großartigen Probleme (soll auch noch so bleiben).

Hier wird es demnächst auch ein selbst gebautes Häuschen geben :)

Shirley

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31.05.2017, 10:57

Hallo ihr Lieben!!

ich melde mich, wie so oft, aus der Versenkung wieder...
Da ich umgezogen bin und momentan kein Internet habe..-.noch immer nicht (angeblich herrscht hier Leitungsmangel :/ ....da zieht man schon vom Dorfe in die Stadt und ist dann noch schlechter dran...) - kann ich leider keine neuen Kapitel, oder überhaupt irgendetwas "veröffentlichen".
Im Grunde genommen kann ich nicht einmal mehr Sims Spielen (WARUM...braucht man so unbedingt Origin und eine Internetverbindung?)
Witzigerweise habe ich einfach mal alles deinstalliert (da ich gelesen habe, dass man das Basisspiel aus dem Jahre 2009 benötigt, um ohne Internetzugang spielen zu können und die Version habe ich sogar...). Alles neu installiert und das Basisspiel ist natürlich nicht mit den Erweiterungen kompatibel. Aggressiv, wie ich war, hab ich wieder alle Erweiterungen deinstalliert und wollte nur mit dem Basisspiel zocken, aber da kam mitlerweile dennoch die Fehlmeldung. Ärgerlich.

Bin nun bei meinem Freund, um euch mit seinem Internet darüber in Kenntnis zu setzten.
Sobald ich wieder mit der Welt verbunden bin, geht es schön weiter :D

Ich hoffe ihr habt eine schöne Zeit!

LG

LeuchtturmElfe

kennt alle Sims der Stadt

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01.06.2017, 13:46

Ich würde mich auf jeden Fall über mehr freuen.

Gruß Elfe

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Shirley (04.06.2017)

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